Unter der Schirmherrschaft von Frau Christina Rau findet vom 01. bis 09. September 2012 die erste Gesamt-Berliner „Woche der Sprache und des Lesens“ statt.

„In unserer Gesellschaft wird der PISA-Studie und anderen Untersuchungen zufolge zu wenig gelesen, gesprochen und kommuniziert“ sagt der Gründer und Initiator Kazim Erdogan. „Wir wollen mit der „Woche der Sprache und des Lesens“ dieser unerfreulichen Situation entgegentreten und den BerlinerInnen verschiedener Generationen, unterschiedlicher Kulturen und Sprachen die Möglichkeit geben, den Reichtum der Sprache und des Lesen zu erleben“.  

Vor allem Kinder und Jugendliche sollen ihre sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten sowie die Schönheit der Sprache als Kommunikations- und Verständigungsmittel entdecken. Dazu werden in Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen Lesungen, Mitmachaktionen und weitere Veranstaltungen angeboten, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt.

Für alle BerlinerInnen und BesucherInnen sind darüber hinaus eine Vielzahl von Veranstal-tungen geplant, darunter Aktionen auf öffentlichen Plätzen, in der U-Bahn, in Cafés, Geschäften und Kultureinrichtungen. In fünf Berliner Parks werden 10.000 Bücher an Bäumen hängen. AutorInnen werden aus eigenen und fremden Werken in den unterschied-lichsten Sprachen überall in Berlin für das Publikum lesen. Darunter sind Patrick Bauer, Hatice Akyün, Zoë Beck, Horst Bosetzky, Mely Kiyak, Tanja Dückers, Lo Graf von Blickensdorf, Sabri Hashim, Alexa Henning von Lange, Salima Salih, Peter Härtling, Seyran Ates, Bernhard Lassahn.

Am 01.09.2012 wird ein großes Auftaktfest auf dem Alexanderplatz u.a. mit dem Berliner Comedian FIL gefeiert, am 09.09.2012 findet das Abschlussfest in der KulturBrauerei statt, bei dem u.a. die 100 innovativsten und kreativsten Veranstaltungsideen des Wettbewerbs „Sprache & Lesen 1000+X“ ausgezeichnet werden, für den man sich noch bis zum 31. Mai 2012 mit einer Idee bewerben kann.

Die Sprachwoche wird von zahlreichen Institutionen, Stiftungen, Unternehmen und kommunalen Verwaltungen unterstützt, sie wäre jedoch ohne die Mitwirkung der Berlinerinnen und Berliner nicht denkbar. Seien auch Sie dabei!

Das komplette Programm geht in Kürze online. Wiederkommen lohnt sich!